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Tag 13: Brig-Visp-Grächen

In der Frühe sind wir schon sehr abgestimmt. Ulrich weckt mich auf, dann gibts einen Schnecken-check in den Schuhen (den Fehler auf eine Schnecke im Schuh zu treten mache ich nur einmal) dann werden alle Sachen zum trocknen in die Sonne 🙂 gehängt und ich mach noch einen Zecken-check bevor es warmen Kaffee und warmes Müsli gibt bei toller Aussicht auf Brig, unser bisher schönster Zeltplatz!

Wir sind immer noch verwundert wie wir den gefunden haben. Schnell alles zusammengerollt und in die Rucksäcke verpackt und es geht weiter. 700 Höhenmeter Abstieg vorbei an einer wunderschönen mystischen Felskapelle nach Visp. Wir lernen, dass in Mund noch Safran angebaut wird! In Visp gibts nun auf dem Marktplatz eine Siesta, wir Tafeln wie die Könige weil wir mit Hunger eingekauft haben und beobachten das bunte Treiben geschützt unter einem Ginkobaum. Dann gehts weiter das Tal hinein Richtung Zermatt, es ist recht abschüssig und steil sodass wir keinen sicheren Zeltplatz für uns finden. Wir entscheiden uns dann nach 6 Stunden wandern noch 400 Höhenmeter zu einem Campingplatz aufzusteigen, hier sind wir die einzigen, wie immer erstaunte Gesichter bei den Wirten weil wir in der Vorsaison sind, wir geniessen die Ruhe und sind total froh fast nirgendwo Wanderer oder sonstige Touristen zu treffen. Meine Knie spüre ich mittlerweile beim Bergab gehen und ich freue mich schon sehr auf Mitte Juni, wenn wir endlich Ziegen bekommen und ich etwas Balast abgeben kann, ausserdem wird dann unser Essen variantenreicher werden, da wir dann mehr Träger haben.

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