DSC00715

Tag 20: Saflischpass und das schöne Binntal

Früh morgens erwachen wir von einem bezauberndem Vogelgezwitscher. Komisch von 23-03 Uhr früh ist es ganz still im Wald, und dann fängt der erste an zu konzertieren, und dann gehts los, sehr schön! Wir sind auch auf einer ganz besonderen Lichtung, da das Gras kurz ist und es auch kein Gestrüpp gibt. Also laufen wir barfuß auf und ab und packen unsere Rucksäcke. Nun gehts bergauf den Pass entlang, eigentlich sollten wir laut dem Hüttenwirt gestern ganz viele Steinböcke sehen, wir sehen leider keine, liegt vielleicht daran, dass gestern Abend viele Jäger herum geschlichen sind und alle vergrault haben. Dafür haben wir eine kleine Schlange gesehen beim Abstieg. Nachdem wir den Pass überquert haben und die letzten Schneefelder wieder hinter uns geIassen haben machen wir erstmal Pause am Fluss im Schatten einer Lärche. Durstig und hungrig kommen wir in Binn an, hungrig jedoch unseren Proviant wieder aufzufüllen bedeutet, dass wir  mehr einkaufen als wir brauchen, also haben wir eine Strategie, zuerst einmal einkaufen für jetzt, dann am Dorfplatz essen, dann nochmal in Ruhe und überlegt für die nächsten Tage. Als wir also satt und wieder voll aufgestockt im Proviant eisessend durch das Dorf latschen, kommt ganz scheu eine Frau auch uns zu und fragt, ob wir denn das gewesen seien die heute den Pass durchquert haben. Das macht im Dorf die Runde, die erste Durchquerung des Jahres. Sie wollte fragen wie der Zustand ist und ob man denn schon gehen kann. Wir empfehlen noch 2 Wochen zu warten, Ulrich hat mich an einer Stelle angeseilt, weil wenn man ausrutscht, ist man recht weit unten… Lustigerweise sind die Murmeltiere dort oben ganz dünn und der Schwanz fast Ratten artig dünn… Aber hurtig und sehr aufmerksam!
Wir bauen unser Zelt am Campingplatz auf und gehen ins nächste Dorf Feld und essen dort unser bis jetzt bestes Abendessen im Hotel- Restaurant Bärgkristall, ein liebevoll hergerichtetes Haus in mitten des schnuggelig schönen Ortes, dort möchten wir wieder mal hin! Der Chef empfiehlt warme Cholera, welche unglaublich fein schmeckt und mit Wildkräutern garniert ist. Ulrichs Cordon Bleu ist m mlit Marillen gemacht. Und die selbstgemachten Nussstangen lassen wir uns einpacken für das morgige Frühstück! Leider haben wir keinen Empfangen in dem Tal, diesen Eintrag werdet ihr also erst in ein paar Tagen lesen weil es nun weiter nach Italien geht.

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *