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Tag 24: Passo San Giacomo

Nach Kaffee und Müsli stehen wir extra früh auf um den Pass bei gutem Schnee zu überqueren. Als wir im ersten Schneefeld stehen sehen wir jedoch fremde Fußabdrücke, frische! Wie wir ein paar Minuten später sehen handelt es sich um 2 Angler die im Stausee fischen. Bald sind unsere Spuren, wie gewohnt, die einzigen. Die Grenze auf der Passhöhe ist schnell erreicht und wir finden es komisch dass wir ab jetzt wieder viel mehr als nur 1€ für einen Kaffee bezahlen werden. Hurtig gehts bergab, jedoch bei einem ziemlich großen Fluss, voll mit Schmelzwasser ist Schluss. Brücke gibts noch keine, also Schuhe aus und durch, brrrrr. Als wir weiter unten sind finden wir unsere nassen Schuhe unangenehm, also gehen wir mit unseren Zehenschuhen, liebevoll „Foiferlies“ genannt, weiter. In den nächsten Schneefeldern, die überraschend hinter der nächsten Biegung liegen sieht es so aus als ob wir barfüßig dort drüber marschiert wären. Der Höhenweg oberhalb der Ticino im Val Bedretto führt uns vorbei an netten Almen die noch nicht bewirtschaftet sind, Richtung Airolo, Tessin. Am späteren Nachmittag finden wir ein schönes Bankerl mit Tisch zum Jausnen und machen uns Polenta. Später, oberhalb von Airolo, finden wir neben einem kleinen See einen schönen Platz für unser Zelt.

Ein Gedanke zu „Tag 24: Passo San Giacomo“

  1. Oh, bei der Affenhitze hier gäbe ich viel für ein kleines Schneefeldchen oder ein brrr-kaltes Gebirgsbächlein!
    Eure Füße müssen ja ganz schön was aushalten, toll sowas!

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