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Tag 42: Samedan – Bever – Zuoz

Nach einer erholsamen Nacht bei unglaublich hellem Vollmond warten wir morgens bis die Sonne den Tau am Schlafsack getrocknet hat und steigen dann die letzten 200m bergan zum Höhenweg. Dort treffen wir auf eine Joggerin (!) die uns nach dem üblichen Auskünften die Nummer ihres Mannes gitb der bei einer lokalen Zeitung arbeitet und sicher einen Artikel über unsere Tour schreiben will. Wir sind uns noch nicht so ganz sicher ob wir das wollen…
Entlang des Höhenweges passieren wir eine Kuhherden die auf die Alp getrieben wird. Versteckt hinter ein paar Bäumen warten wir bis die Armada vorbei gezogen ist. Schließlich kommen wir zur Alp Muntatsch die von einer Südtiroler Familie bewirtschaftet wird. Die Wirtin ist sehr nett und erlaubt uns auch Bumbum und Mano auf die Terrasse zu bringen. Diese zeigen sich von ihrer allerbesten Seite und legen sich tatsächlich in den Schatten unter den Tisch während wir ein Tiroler Speckbrot und einen köstlichen Kaiserschmarrn genießen.
Gestärkt gehts runter nach Bever. Wir spazieren an der Hauptstraße entlang als plötzlich aus einem Garten ein kleiner Kläffer bellt. Die Böcke erschrecken und springen direkt auf die Straße… wir sind heilfroh dass gerade kein Auto gekommen ist. Schnell verlassen wir Bever und gehen zum Inn in der Talmitte und trotten am Uferweg bis kurz vor Zuoz. Clara sieht ein Problem mit Bumbums Hüfte und so wirds er erstmal entladen und ich beladen, mal abwarten was meine Hüfte dazu sagt. Nach einem großen Golfplatz kommen wir nach Zuoz, ein bezaubernde kleiner Ort mit vielen schönen alten Häusern. Nachdem sich Mano am Dorfbrunnen am Hauptplatz satt getrunken hat steigen wir nochmal eine Stunde auf zu einem möglichen Schlafplatz den wir von unten ausgemacht haben. Oben finden wir einen schönen Platz mit Panorama am Waldrand. Während Clara nochmals absteigt um Lea von Zuoz abzuholen gehe ich mit den zwei Rackern grasen. Lea wird uns für zwei Tage begleiten. Die es ziehen ein paar Wolken auf und wir bekommen auch ein paar Tropfen ab, aber unter dem Baum unter dem wir liegen bleibt es trocken. Der Vollmond leuchtet wieder mal hell auf die umliegenden Berge und die Kuhglocken von der nahen Weide läuten uns in den Schlaf.

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