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Tag 43: mit Lea im Oberengadin bis Zernez

In der Früh erwachen wir mit der Sonne, die feine Strahlen durch die Wolkendecke sendet. Unter uns ein Nebelmeer, total kitschig. Nach einem gemütlichen Frühstück mit Lea packen wir unsere Sachen und wandern einen Höhenweg Richtung Zernez. Es ist ein wunderschöner wolkenloser Tag und wir nutzen den nächsten Fluss um uns ausgiebig wieder mal zu waschen. Mit Lea an unserer Seite ist das Ziegensitten viel leichter, weil wir auch mal das Aufpassen abgeben können und uns auch mal in Ruhe auf eine Sache konzentrieren können.

Mittag rasten wir unter einer Föhre und halten so richtig Siesta. Ich habe das Gefühl, dass wir mit mehr Menschen für die Ziegen eher Herde sind und sie benehmen sich ganz brav und bleiben in unserer Umgebung. Abends finden wir ein feines Plätzchen, leider jedoch hallen die Schüsse der Schießanlage im ganzen Tal recht laut. Als wir die Schnur aufspannen wollen um Bumbum anzuhängen fällt uns auf, dass sie weg ist. Sie hängt wohl noch am letzten Platz. Feines Abendessen und schon fallen wir wieder müde in unsere Schlafsäcke. Auch diese Nacht ist so schön, dass wir kein Zelt brauchen. Nur Manolito unsere ADHS Ziege streunt um uns herum und geht grasen und schüttelt sein Glöckchen so intensiv, dass Ulrich oft aufwacht. Lustig, Manolito muss wohl doppelt so viel wie Bumbum essen..  Wenn der so weitet tut dann wird der riesig werden. In der Nacht hören wir wieder ein komisches Bellen, es geht in Mark und Bein! Wir haben das schon ein paar Mal gehört und hatten die Idee, dass es ein Fuchs sein könnte. YouTube und „bellender Fuchs“ erhaben das gleiche Geräusch, erleichtert schlafen wir ein. Unbeladen geht es Bumbum wieder top, er konnte sich heute gut erholen, keine Höhenmeter, nix zu tragen, viele Pausen, ich sehe an seiner Hüfte keine Probleme mehr. Die Schonung und die abschwellenden Medikamente die ich ihm nach Rücksprache mit Thomas, meinem Cousin (einem Tierarzt) gegeben habe, dürften geholfen haben.

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