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Tag 49: Prad

In der Nacht gab es ein Wahnsinnsgewitter, die Blitze erleuchteten die Alm taghell und der Donner war gewaltig laut. Die Scheune war auch ein wenig undicht und so haben wir uns Tische über unser Lager gestellt, damit es uns nicht weiter anregnet. Dann haben wir aber sehr gut geschlafen und hätten das Frühstück um halb 9 fast verpasst. Wir hatten einen Kater und der Wirt auch. Der Schäfer war als einziger fit und begleitet uns dann noch ein Stück des Weges weil er zu seinen Rindern muss.
Er gibt uns noch gute Ratschläge auf den Weg und lässt uns irgendwie schweren Herzens ziehen. Dann gehts bergab, heute sind die Tiere viel fitter als wir. Mit einem Kater läuft sich es definitiv nicht rund. Als wir in Prad ankommen fragen wir mal am Campingplatz nach und ja, wir dürfen! Wir bekommen ein besonderes Plätzchen wo die Tiere in einem umzäunten Gelände frei grasen dürfen und wir sind sicher vor dem nächsten Gewitter, das kam auch schon am Nachmittag. Momentan ist es nicht so ratsam hoch in den Bergen zu sein, aber die Zivilisation empfängt uns sehr nett und Ulrich hat uns zum Abendessen feine Pizzas erjagt und Eis. Auch die Dusche ist wieder einmal ein Luxus! Die Kinder kommen zwar immer schauen und kurz angreifen, aber sie verlieren sofort das Interesse. Komisch.

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