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Tag 53: Hochganghaus

Frühstück für Ulrich nur ein hartes Brot, für mich feines Müsli wie immer. Langsam gehts den Meraner Höhenweg weiter mit vielen Pausen. Der Weg ist eigentlich sehr schön, leider recht viel begangen. Wir schaffen heute auch wieder nur eine kurze Strecke bis zum Hochganghaus wo wir wieder auf einem ruhigen Plätzchen am Waldrand zelten dürfen. Während wir dort quatschen kommen plötzlich 2 Wandersleute mit 5 kleinen Ziegen hinterher laufend auf die Hütte. Völlig verzweifelt erzählen sie, dass sie diese kleinen Dinger seit dem Gipfel an der Backe haben und nicht mehr wegbekommen.

Sie übergeben die Tiere der Wirtin, deren Sohn alle Mühe hat sie zu bändigen. Da fliegt die ein oder andere Zwergziege sogar durch die Luft. Nach 2 Stunden kommen dann 3 Burschen von einer ganz schön weit entfernten Alm angejoggt und holen die Tiere wieder ab. Also nicht nur wir haben unsere Mühe die Ziegen beisammenzuhalten. Abends gibts Brennesselknödel, die tun Ulrich jedoch nicht gut, er hatte tagsüber zwar wieder mehr Kräfte, aber die Nacht hat ihn wieder zurückgeworfen. Wir sollten absteigen und bald richtig Pause machen, hier können wir uns nicht erholen, zu viele Touristen.

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