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Tag 55: Meran – Falzeben – Stoanernen Mandln

Um 7 weckt mich ein gähnender Bumbum der versucht in unser Zelt zu gelangen. Der kleine Stellplatz ist von den beiden voll zugebömperlied. Alles schwarze kleine Kügelchen wo eigentlich grüne Wiese sein sollte. Ulrich ist ziemlich lange mit dem Aufräumen beschäftigt während ich das Frühstück zubereitet. Wie gestern werden jede unsere Bewegungen von den Nachbarn vis a vis genau verfolgt.
Als wir die beiden fertig gepackt haben steht eine ganze Horde von Photographen vor den Tieren und blitzt was das Zeug hält. Wir ziehen weiter, den Weg den wir heute gehen kann man mit der Seilbahn in 10 Minuten rasch zurücklegen, aber wir brauchen 3 Stunden bis wir wieder auf unserer Lieblingshöhe, knapp unter 2000m sind. Der Weg ist recht selten begangen und ziemlich verwachsen. Gerade rauf, anfangs durch ein Himbeerparadies, dann durch einen Wald, steil und schön. Oben auf einer kleinen Hütte essen wir wieder mal fein (der tägliche Apfelstrudel), für Uli gibts aber nur Suppe. Dann gehts nochmals ein Stück rauf über die Baumgrenze und am Bergrücken entlang über Almwiesen Richtung Bozen. Vom Kreuzjoch genießen wir das Rundumpanorama. In der dunstigen Ferne erkennen wir die charaketristischen Dolomiten. Bei den Stoanernen Mandln, eine Ansammlung von gut hundert Steinmandln, wollen wir nächtigen. Leider sehen wir eine Kuh- und eine Pferdeherde auf dem weitläufigen Areal. Weil es aber schön spät ist und hier sowieso alles bewirtschaftet scheint, suchen wir uns ausser Sichtweite zwischen den Latschen ein halbwegs ebenes Platzerl für die Nacht.

Ein Gedanke zu „Tag 55: Meran – Falzeben – Stoanernen Mandln“

  1. Was für eine Portion Apfelstrudel, welcher Körper, welche Fülle, am liebsten möchte man sich da hineinlegen und wie im Schlaraffenland sich von innen nach außen madenartig durchschmausen, ich hoffe Ulis Bauch war an diesem Tag schon halbwegs aufnahmefähig für solche Köstlichkeiten.

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