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Tag 58: Schlern

In der Nacht erhielten wir Besuch von betrunken und bekifften Jugendlichen die philosophieren und dabei neben unser Zelt schiffen. Als sie sich dann auch noch am See ca 3 m vom Zelt entfernt gemütlich hinlegen und weiter quatschen stehe ich auf und Frage ob sie für uns auch ein Bier haben wenn sie uns schon um Mitternacht aufwecken. Haben sie leider keines mehr. Sie ziehen dann jedoch gleich weiter zu dem nächsten See weiter oben. Ab dann wars ruhig.

Morgens wachen wir in einem Paradies auf. Dieser Tag steht im zeichen der ersten Male. Das hab ich noch nie gesehen werden wir heute besonderst oft hören, und auch wir werden Ingrid und Julia oft sagen ,dass das noch nie so war und wir das zum ersten Mal erleben.
Ich geh auch gleich mal schwimmen, das tut so gut. Es ist einfach schön!! Da wir Besuch erhalten steige ich 20 min ab zum nächsten Ort, da warten schon Ingrid und Julia auf mich, idyllisch neben der Kirche. Schon gehts wieder bergauf zu Ulrich und dem schönen Ort, dort begrüßen Bumbum und Manolito die zwei herzlich und es wird noch einmal fein gegessen (es gab Kuchen!!!). Ich verabschiede mich noch von dem Bauern der nur eine freie Spende für das Sparschwein der Kinder möchte. Dieser Ort wäre perfekt für einen Familienurlaub! See, Berge, nette Gastgeber. Ich verspreche in 5 Jahren für einen Familienurlaub in deren Gästewohnung zu kommen. Voll bepackt geht es nun bergauf. Die Hitze ist sehr beschwerlich und langsam kommen wir voran. Auf den Berghütten gibts für die Tiere stets Heu vom Wirten und einmal konnten sie sogar auf die Weide während wir zu 4t einkehrten. Später kamen Quellwolken dazu und Regen, sodass wir bei der Moarboden Hütte Schutz fanden. Nun wirds schwarz am Himmel und den letzten Anstieg bewältigen wir unter Donner, Blitz und Regen. Zum Glück sind wir bald am Schlernhaus angekommen, leinen die Ziegen an einem geschützten Plätzchen an und flüchten hinein. Aus den Augenwinkeln sehe ich noch die Pfere von der Alp gegen das Wetter ankämpfen. Es stürmt, richtige Weltuntergangsstimmung! Das wird die erste Hüttenübernachtung für uns, es ist sinnlos heute noch was anderes zu suchen. Ingrid und Julia frieren. Nach dem Essen klart es auf und als ich zwischen Edelweiß die Tiere grasen lasse glühen die Alpen. Wir kommen noch im Lager unter und schlafen wieder mal erschöpft ein.

Ein Gedanke zu „Tag 58: Schlern“

  1. Wow, euer Tagesbild ist ja mal wieder umwerfend. Wisst ihr schon welches Bild in euer zukünftiges Wohnzimmer kommt? Die Auswahl fällt jetzt schon schwer. ..

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