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Tag 60: Val di Fasso – Fontanazzo

Die Nacht war Sternenklar, und in der Früh weckt uns ein aufgeweckter Jägershund mit seinem Bellen. Langsam kriechen wir aus den Federn und Frühstücken ausgiebig. Ist ja auch Sonntag. Julias Knie hat sehr von der hochalpinen Tour gestern gelitten und hat sichtbar einen Erguss. Also entscheiden wir nur noch abzusteigen.
Auf dem kurzen Weg zur nächsten Hütte kommen uns Horden von Menschen entgegen. Capre! Capre! Italienische Ausrufe überall. Zum Glück haben wir Südtirol verlassen und können uns nicht mehr mit allen unterhalten die stehen bleiben und uns ausfragen wollen. Von der Vajolethütte geht ein Bus ins Tal und nach einem feinen Eis verabschieden wir uns von den beiden Mädels, es war so schön mit euch, danke für den Besuch!!! Während wir den beiden nachwinken stürzt eine Schulklasse auf unsere Ziegen. Die Buben auf Bumbum und die Mädels auf Manolito, 14 jährige die total entzückt von Ziegen sind haben wir auch noch nicht gesehen. Die beiden liegen ganz gelassen mitten im Trubel und geniessen die Aufmerksamkeit. Für uns gehts die Strasse das Val di Fasso runter, dann unten entlang dem Fluss nach Fontanazzo wo wir wieder auf den ViaAlpina treffen. Ulrich freut sich in einer Dolciaria wieder alles einkaufen zu können was er will. Nach einer Siesta am Waldrand steigen wir ca. 600 Höhenmeter auf und suchen uns an der Waldgrenze auf einem breiten Felsen ein feines Lager. Wir sehen auch ein Reh, dass nicht wegläuft und beim genauer hinsehen sitzt ein ganz kleines Bambi in der Wiese, muss frisch geschlüpft sein. Wir landen wieder mal auf einer Almweide, aber Tiere haben wir bis jetzt nicht gesehen. Ulrich hat wieder ordentlich Hunger und so kochen wir Essen für 4 Personen und verschlingen es zu 2t. Zur Nachspeise gabs eine Tafel Schokolade. Wir hoffen auf eine trockene Nacht weil ein Zelt können wir am Fels nicht aufbauen.

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