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Tag 67: Gemärk – Helltal

Wir drei stehen heute schon um 6 Uhr auf um dann alles zusammen zu packen und dem Radweg entlang der Passstraße bis zum Gemärk zu spazieren, wo wir Clara wieder treffen. Alleine mit den beiden ist es gar nicht so einfach, Bumbum springt zwei mal auf die Straße, Auto kam gerade gottseidank keines. Also dann Bumbum an die kurze Leine für den Rest der Strecke. Im Gemärk finden wir dann eine müde Clara in der Sonne pennen, sie war gestern mit dem Nachtzug von Wien nach Innsbruck und dann heute auch recht zeitig mit dem Bus hergekommen. Sie hat mir von jedem Kuchen ein Stück mitgenommen und so gibst erstmal lecker Hochzeitstorte 🙂
Dann packen wir ihren Einkauf ein, wir sind nun mit Proviant gerüstet wie für eine Polarexpedition. Für den bereits durchgewetzten Filz der Brust- und Popschgurte von den Sätteln hat Clara ein Schafsfell gekauft das sie nun in Streifen schneiden und an die Gurte annähen will. Dann steigen wir das Knappenfußtal rauf bis zu den Plätzwiesen wo wir Pause machen und beide fast wegdösen. Der weitere Weg geht auf der schönen aber auch sehr überlaufenen (es ist Sonntag) Hochalm vorbei an der Dürrensteinhütte und dem Gipfel (Strudelkopf). Nach einem kurzem Abstieg ins Helltal finden wir ein schönes ebenes Platzerl neben den Ruinen einer Materialseilbahnstation aus dem Krieg.

2 Gedanken zu „Tag 67: Gemärk – Helltal“

  1. Vorher – Nachher
    Die beiden Racker futtern ja ganz schön kräftig, allerdings war das Zeug lt. Dr. Google die „Giftpflanze des Jahres 2008“, nämlich der Riesen-Bärenklau, der photosensibilisierende Substanzen beinhaltet, die in Kombination mit Sonnenlicht phototoxisch wirken. Berührungen in Verbindung mit Tageslicht können bei Menschen und Säugetieren zu schmerzhaften Quaddeln und Blasen bildender und schwer heilender, wie Verbrennungen erscheinender (Photodermatitis) führen.
    Was, wie ich auf den folgenden Fotos gesehen habe, nicht zutraf.

  2. Ich glaub es war eher eine groß geratene Meisterwurz oder ein Wiesen-Bärenklau (sind alle verwandt, aber nicht so toxisch. Die Ziegen essen den total gerne. Die vertragen generell viele Pflanzen die für Kühe oder Pferde giftig wären. Wir hoffen einfach dass sie schon wissen was sie tun.

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