Tag 61: Val de Crepa – Val di Contrin

Die Nacht blieb trocken, nur hie und da sind wir vom Wetterleuchten am Horizont aufgewacht. Nach einem feinen Frühstück (Ulrich war gestern in einer Bäckerei) gehts bergauf an wunderschönen Almen vorbei, wieder jede Menge stattliche Haflinger auf den Weiden, und hinter uns die Dolomiten. Oben angekommen schauen wir in ein wuseliges Tal mit Sesselliften und jeder Menge Menschen. Tag 61: Val de Crepa – Val di Contrin weiterlesen

Tag 60: Val di Fasso – Fontanazzo

Die Nacht war Sternenklar, und in der Früh weckt uns ein aufgeweckter Jägershund mit seinem Bellen. Langsam kriechen wir aus den Federn und Frühstücken ausgiebig. Ist ja auch Sonntag. Julias Knie hat sehr von der hochalpinen Tour gestern gelitten und hat sichtbar einen Erguss. Also entscheiden wir nur noch abzusteigen. Tag 60: Val di Fasso – Fontanazzo weiterlesen

Tag 59: mit Ingrid und Julia in den Dolomiten

Ich hab gut geschlafen, Ingrid und Julia etwas weniger. Um halb 7 läutet der Wecker und wir packen uns zusammen. Draussen warten die beiden Racker darauf endlich grasen zu dürfen, während dessen räum ich wieder mal eineinhalb Sackerln fürs Gackerl voll mit Bömpelies vom Grundstück. Wir ziehen los um nach 15 min ein feines Frühstück unter der Sonne an einem ruhigen Ort mit schönem Ausblick einzunehmen. Tag 59: mit Ingrid und Julia in den Dolomiten weiterlesen

Tag 58: Schlern

In der Nacht erhielten wir Besuch von betrunken und bekifften Jugendlichen die philosophieren und dabei neben unser Zelt schiffen. Als sie sich dann auch noch am See ca 3 m vom Zelt entfernt gemütlich hinlegen und weiter quatschen stehe ich auf und Frage ob sie für uns auch ein Bier haben wenn sie uns schon um Mitternacht aufwecken. Haben sie leider keines mehr. Sie ziehen dann jedoch gleich weiter zu dem nächsten See weiter oben. Ab dann wars ruhig. Tag 58: Schlern weiterlesen

Tag 57: Oberinn – Klobenstein – Völs

Das war die „steilste“ Nacht bisher. Was mit freiem Auge gut ausgesehen hat, hat sich als zu starke Schräglage rausgestellt. Wir waren immer wieder damit beschäftigt unsere Matten raufzuklettern. Außerdem hatte es in der Nacht kurz zu Nieseln angefangen und wir haben eilig unser Tarp aufgestellt, worauf es auch schon wieder vorbei war. Insgesamt also keine besonders erholsame Nacht. Noch vor 9 Uhr sind wir im kleinen Ort Oberinn, wo Clara schnell in den Supermarkt verschwindet und ein paar feine Sachen kauft, und auch Zwieback für mich. Tag 57: Oberinn – Klobenstein – Völs weiterlesen

Tag 56: Afing – Sarnschlucht – Wangen

Heute Nacht war Nebel aufgezogen und am Morgen war alles nass. Vom Schlafsack ist das Wasser geronnen. Weil die Sonne aber schön wieder draussen war, nur nicht auf unserem Schlafplatz, gehen wir ein Stück rauf zu den Stoanernen Mandln wo unsere Sachen trocknen während wir zmörgelen. Dann gehts über einen kleinen Umweg bergab bis nach Afing. Anfangs schöne Waldwege, dann Strasse. Bei einem Bauernhof am Weg kommt die ganze Familie raus um die zwei Racker zu sehen. Die Kleinste muss für ein Foto neben den beiden posieren. Tag 56: Afing – Sarnschlucht – Wangen weiterlesen

Tag 55: Meran – Falzeben – Stoanernen Mandln

Um 7 weckt mich ein gähnender Bumbum der versucht in unser Zelt zu gelangen. Der kleine Stellplatz ist von den beiden voll zugebömperlied. Alles schwarze kleine Kügelchen wo eigentlich grüne Wiese sein sollte. Ulrich ist ziemlich lange mit dem Aufräumen beschäftigt während ich das Frühstück zubereitet. Wie gestern werden jede unsere Bewegungen von den Nachbarn vis a vis genau verfolgt. Tag 55: Meran – Falzeben – Stoanernen Mandln weiterlesen

Tag 54: Meraner Höhenweg – Schenna – Meran

Die Nacht war für Ulrich sehr schlecht, jedoch morgens ist er fit und wir brechen auf. Die Tiere haben richtig dicke Bäuche so voll gefressen haben sie sich. Als wir bei einem Fluss Wasser filtern steigt eine deutsche Frau mit wackeligen Beinen ganz unsicher neben mir ab. Hinter ihr der Mann, er dreht sich noch zusätzlich zu den Ziegen um und schon passiert es, ein Stein wackelt, er kann sich nicht mehr halten und stürzt einen halben Meter in den ausgetrockneten Teil des Flussbettes. Sein linkes Handgelenk unter der Uhr schwillt an und wird blau, auch ist ihm schlecht und er ist im leichten Schock. Ich bin mir ziemlich sicher, dass etwas gebrochen ist. Tag 54: Meraner Höhenweg – Schenna – Meran weiterlesen

Tag 53: Hochganghaus

Frühstück für Ulrich nur ein hartes Brot, für mich feines Müsli wie immer. Langsam gehts den Meraner Höhenweg weiter mit vielen Pausen. Der Weg ist eigentlich sehr schön, leider recht viel begangen. Wir schaffen heute auch wieder nur eine kurze Strecke bis zum Hochganghaus wo wir wieder auf einem ruhigen Plätzchen am Waldrand zelten dürfen. Während wir dort quatschen kommen plötzlich 2 Wandersleute mit 5 kleinen Ziegen hinterher laufend auf die Hütte. Völlig verzweifelt erzählen sie, dass sie diese kleinen Dinger seit dem Gipfel an der Backe haben und nicht mehr wegbekommen. Tag 53: Hochganghaus weiterlesen

Tag 52: Meraner Höhenweg

Um 7 Uhr läutet der Wecker, die Sonne scheint und rund um uns werden die Felder mit Wasser bespritzt. Ich gehe mit den beiden grasen und dann gibts riesiges Frühstück am Hof. Ich merke, dass Ulrich heute ein bisschen verlangsamt ist, beeile mich aber mit allen Dingen um möglichst schnell weiterziehen zu können und schenke dem keine Beachtung.
Tag 52: Meraner Höhenweg weiterlesen