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Tag 82: mit Caro, Flo, Emine und Natasa von Bad Bleiberg nach Mittewald

Die Nacht war für mich unangenehm, weil ich immer wieder den Hang hinunter gerutscht bin, Ulrich hat sich in einer Mulde verkrochen. Reindling zum Frühstück, so fein, und dann gehts runter nach Bad Bleiberg. Wir werden dort auch angesprochen, als wir uns aber am Dorfbrunnen auch die Haare waschen werden wir nur von einer Zeitunglesenden Dame beobachtet, die uns erst später als wir frisch gewaschen an ihr vorbeimaschieren anspricht und photographiert. Sie würde ihren Schnappschuss gerne an eine Zeitung schicken, als Leserbild der Woche, wir bitten sie das nicht zu tun. Mal sehen. Am Hauptplatz bekommen wir von einer Dame noch 10 Euro zugesteckt für einen Kaffee und ein Brot für die Ziegen. Worauf wir uns bei der Bäckerei reichlich eindecken. Unsere 4 Besucher kommen per Autostop kurz nach der abgemachten Zeit an, der Bus ist nicht gefahren, obwohl es im Fahrplan steht. Gut gelaunt geht es mit Caro, Flo, Emine und Natasa los, Bumbum und Manolito glücklich über die grosse Karawane mittendrin.
Der Weg führt uns zuerst an einer asphaltierten Straße durch den Wald bergauf, dann drehen wir wieder um, weil wir am falschen Weg sind und finden nun den richtigen, am Weißenbach entlang führend. Es geht hurtig dahin, der Weg wird immer schmaler und an einem lauschigen Ort machen wir halt um üppig zu picknicken. Netterweise haben sie einen Korkenzieher mitgebracht, und so feiern wir nun mit einem Merlot den schönen Tag. Die Ziegen grasen derweil über uns am Abhang und schmeißen ab und zu mit Steinen nach uns. Als wir aufbrechen kommen sie ganz brav aufs rufen… Toll! Überall gibt es nun Stollen, leider alle mit Gitter verschlossen. Bald sind wir beim Auto und so müssen wir uns schon wieder verabschieden. Danke für euren Besuch! Es war ein wunderschöner Tag. Nach dem Abschied testen wir wem die Böcke wohl folgen würden, und sie sind tatsächlich uns beiden nachgelaufen und nicht den viern – da sind wir nun fast ein bisschen stolz auf sie. Wir queren noch ein Wäldchen und füllen unser Wasser an einer Quelle auf. Auf einem verwachsenen alten Fahrweg schlagen wir das Zelt auf und essen weiter üppig an unseren Vorräten. Urlaub in Kärnten.

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