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Tag 93: St.Peter – Kammersberg– Oberwölz

Ruhig wars im Walde, wieder mal sehr still. Wir haben heute nur eine kleinere Etappe vor und lassen uns Zeit mit dem Frühstücken und dem Zusammenpacken. Wir schleichen uns wieder mal durch Kuhweiden und steigen einen ewig langen Forstweg bergab nach St. Peter am Kammersberg. Dort warte ich auf einer erst gestern von der Gemeinde aufgestellten nagelneuen Parkbank während Ulrich wieder Besorgungen macht. Ich werde von Einheimischen mit frischen Äpfeln beschenkt und dann gehts auch schon weiter leider an einer asphaltierten Straße mit doch ein wenig Verkehr den Kammersberg hinauf und dann auf der anderen Seite wieder runter. Dort rasten wir auf einem Feldweg neben einem ehemaligen Skilift und jausnen kräftig.
Am weiteren Weg ginden wir im Wald einen Hexenring von weissen Schwammerln. Kurz vor Oberwölz fängt es dann auch leider an zu regnen und so eilen wir durch die von aussen sehr mittelalterlich nett aussehende Stadt. Da wir kein Wasser mehr haben muss Ulrich umdrehen und doch in die Stadt, die er von der Nähe dann doch nicht mehr so süß ist wie es gewirkt hat. Wir steigen den Hausberg, den Gastrumerofen, sehr schwer beladen auf. Morgen bekommen wir wieder Besuch und wir haben reichlich vorgesorgt! Im Wald finden wir ein Plätzchen mit Aussicht. Es regnet on off, sodass wir nun unterm Tarp sitzen, seit dem wir es aufgespannt haben ist es aber nun trocken. Die Tiere grasen ein wenig, sind aber von unserem Tag mit vielen Pausen im üppigen Grün eigentlich satt. Vielleicht schlafen wir ohne Zelt unterm Tarp… Übrigens hat Ulrich heute seit langem wieder mal die Böcke einfangen müssen, waren plötzlich weg nachdem das Tarp stand. Aber er weiß ja schon wo suchen. Bergauf und möglichst steil.

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