20150823115738

Tag 95: Meng – Stallalm

Ich hab glaub ich von uns 4 am allerbesten und wärmsten geschlafen! Sogar Bumbum hat morgens ein wenig gezittert. Ulrich war schon wach und angemummelt während ich aber meinen Platz im Schlafsack nicht verlassen wollte. Es hat gestürmt, war nebelig und kalt. Bumbum ist sogleich mal nach oben gejoggd als Ulrich ihn losgebunden hat. Um halb 10 Uhr wecken wir Ingrid und Beni auf und frühstücken bei 5 Grad Celsius mit klammen Fingern. Wir entscheiden nicht die Gipfel entlang zu gehen sondern abzusteigen und die wärmeren Täler aufzusuchen. Das hat sich ausgezahlt. Nach ein paar Höhenmetern runter war es warm und sonnig.
Beni findet erneut Pilze im Wald und wir begegnen einigen Wanderern, es ist augenscheinlich Sonntag! Dann kommt ein Auto mit Kontrollören und knöpft tatsächlich Beni alle Pilze ab, es sei hier ein Schutzgebiet uns verboten zu sammeln! Da aber oben am Joch kein Schild aufgestellt war, und wir deshalb wirklich nicht wissen konnten dass wir das hier nicht dürfen, wurde von einer Anzeige abgesehen. Je tiefer desto mehr Menschen die uns begegnen. Ab dem Feriendorf Meng wirds dann wirklich sehr belebt und wir erfahren, dass es ein Fest auf der Lärchkaralm gibt. Nun ist es so richtig sonnig und heiss und wir essen an einem Bankerl noch fein Speck und Käse. Beim Abmarsch bleibt Bumbum mit der Satteltasche am Marterl hängen und reisst den morschen Stamm um… Wir gehen weiter bergauf, vorbei an der übervollen Lärchkaralm mit richtig vielen Gästen und Blasmusik gehts dann dem Goldbach entlang zur Stallalm, wo es im Brunnen gekühltes Bier gibt für das man an einer aufgehängten Kassa bezahlt. Wir werden noch von einem deutschen Baron gewarnt, dem hier alles gehört und der gerne mit Jagdgästen hier verweilt und dann alle Menschen ab einer gewissen Tageszeit aus dem Tal wirft. Aber wir lassen uns nicht beirren und schlafen versteckt im Wald des Herrn Baron, bin mal gespannt ob er uns findet! Da es auch gleichzeitig eine Kuhweide ist haben wir unser Lager mit Schnüren umspannt. Ein gemütliches Beisammensein mit Beni und Ingrid, dann gehts schon wieder in die Zelte weil es nun schon um 21 Uhr finster ist.

Kommentieren

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *