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Tag 100: mit Erich und Evy auf dem Pilgerweg der Weltreligionen

Morgens erwache ich durch Gepolter auf dem Dach. Als die Knapps rausstürmen  mussten sie sich erst mal die Augen reiben. Bumbum spaziert seelenruhig auf dem Dach herum. Ulrich klettert nach und lockt ihn mit Leckerlies zu sich, bekommt ihn zu fassen und bringt ihn wieder sicher runter. Aber schön war er schon dort oben! Als ich aus dem Bett krieche ist das Frühstück schon fertig und wir essen genüsslich auf der Terrasse in der Morgensonne mit Blick nach Rottenmann. Sehr sehr romantisch. Wir beladen heute am Pausentag nur Bumbum mit Kleinigkeiten und spazieren los.
Wir gehen den Weg der Weltreligionen, wo verschiedene Künstler verschiedene Religionen in Form von Plastiken darzustellen aus Holz, Stein, oder Ton. Wunderschöne Werke entlang eines lieblichen Weges zu Rottenmannerhütte. Dort rasten wir und bekommen ordentlich zu Essen und Ulrich und ich finden ein Plätzchen für unsere Ziegen wo sie ab morgen dann bleiben werden während wir auf eine Hochzeit gehen. Wir gehen noch zum Glohbuckensee um den Weg der Religionen zu beenden und rasten nochmal an diesem wunderschönen idyllischen Ort. Die Ziegen sind total relaxt an unserem Pausentag und folgen uns auch wieder gemütlich zurück zur Hütte der Knapps und sonnen sich in den letzten Sonnenstrahlen. Wir sind wieder mal mit Kleben der Satteltasche und Rucksack Waschen beschäftigt während unsere Gastgeber uns einen feinen Marillentopfenkuchen backen. Wir werden richtig gemästet hier. Abends skypen wir noch mit Bernhard in England und geniessen bei einer lauen Sommernacht den Sonnenuntergang mit Bier und Kerzenschein. Vielen lieben Dank an Evy & Erich für den herzlichen Empfang und diese schöne Zeit auf der Knapp-Hütte!

Nun gibt es mindestens einen Tag keine Nachricht von uns. Wir sind wieder mal in der Zivilisation auf einer Hochzeit nachdem meine Mutter die Böcke zum Babysitten abgeholt hat.

4 Gedanken zu „Tag 100: mit Erich und Evy auf dem Pilgerweg der Weltreligionen“

  1. Liebe Clara, lieber Ulrich: ich hatte mich bei Eurem Zelt an den russischen Film mit dem Titel „Urga“ erinnert und eigentlich eine Jurte gemeint. Den Film mag ich sehr, weil unsere Welt in Form eines angesoffenen russischen LKW Fahrers nach einem Unfall (fährt mitten in der Steppe in den weit und breit einzigen Bach) in seiner Hilflosigkeit durch mongolische Hirten gerettet wird und dann ein sehr schöner emotionaler Film beginnt der mit dem Schlussbild einer im Boden steckenden Urga endet.
    Und die Urga ist der Stecken mit dem die Mongolen auf Ponys reitend ihre Herden treiben oder einfangen oder eben manchmal sich auch gegenseitig einfangen.
    Das war es. Liebe Grüße Alexander

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