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Tag 99: Dreistecken – Hochhaide – Knapp-Hütte

Erstmal ein herzhaftes Frühstück für uns und los gehts gemütlich gemeinsam mit Babs und Wasti zur Ochsenkarhütte. Der Weg ist urwaldig und es ist schön schattig im dichten Wald. Die Ziegen und auch Wasti lassen sich vom gestrigen Gewaltmarsch heute nichts anmerken und sind frisch und fröhlich. Dann gehts leider schon wieder ans Verabschieden, die beiden steigen ab und wir steigen auf. Danke Wasti & Babs für den spontanen Besuch und die köstliche Jause die uns durch die bisher anstrengenste Etappe gebracht hat!

Blauer Himmel, wenig Wind, trockene Schuhe, wir fühlen uns wohl und die Umgebung ist traumhaft! Am Gefrorenen See ist leider schon eine Familie, also verzichten wir aufs nackt baden gehen und steigen auf zur Scharte wo wir ein kleines Päuschen einlegen, da die Tiere zurückfallen weils dort so saftiges Gras in einer steilen Umgebung gibt – unsere Rabauken sind im Schlaraffenland! Nachdem ein Wanderer ein paar mal am Anblick der beiden „i glaub i spinn“ ausruft gehen wir weiter rauf zum Dreistecken und dann über die Moserscharte auf die Hochhaide. Traumhafte Fernsicht, wenig Wind, und wir steigen ins Sudloch ab und legen uns in einer Siesta in die Sonne. Wasti & Babs hatten uns noch all ihren Proviant zugesteckt und so haben wir reichlich Brot und Käse! Weil wir für den Abend schon erwartet werden trennen wir uns von diesem schönen Ort und steigen eine Geröllhalde ab und kommen vorbei an protzigen Jagdhütten und Hochständen mit integrierter Hundehütte zu einer Forststraße die wir nun bergab folgen. Nach einer Stunde erscheint ein Wegweiser mit der Aufschrift „ViaCaprina“ und einem Pfeil nach links. Nun folgen bei jeder Weggabelung weitere Wegweiser denen wir folgen können und die uns zu einer schönen Hütte am Scheibenboden lozen wo Erich und Evy schon mit einem feinen Essen und Rotwein auf der Terasse auf uns warten – mit prachtvoller Aussicht auf das ganze Tal. So ein netter Empfang!! Manolito bekommt einen gepolsterten Schlafplatz extra für ihn eingerichtet hinter der Hütte und Bumbum wird im Wald gleich daneben angehängt. Es findet sich frisches Heu für die Tiere, eine Dische für Clara und Bier für Ulrich. Wir tratschen noch ein Weilchen und mumeln uns erst spät Nachts frisch gewaschen, satt und auch ein wenig betrunken in unsere Betten.

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