Tag 109: Hohe Veitsch

Die Nacht war kalt! Bis zu 0 Grad Celsius hatte es draussen. Die Tiere waren aber trocken und geschützt und recht zufrieden, mit dem ganz aufgestellten Fell und ihren Kulleraugen schauen die beiden aus wie Plüsch-Tiere und wirken interessanterweise kleiner als sonst. Und wir hatten es auch warm dank unserem Daunen-Schlafsack. Wir kommen heute erst recht spät Weg, um halb 10 brechen wir Richtung Hohe Veitsch auf. Wir treffen heute recht viele Wanderer. Eine Alpenvereinsgruppe die den Weg, der eh tiptop ist, herrichten möchte, andere Weitwanderer und einen Photographen oder Journalisten, wie wir denken. Tag 109: Hohe Veitsch weiterlesen

Tag 108: mit Hanna, Stefan, Lotti und Luise in Seewiesen

Nach einer unruhigen Nacht stehen wir früh auf. Laut Wetterbericht hätte es über Nacht sollen aufhören zu Regnen, doch es schifft nach wie vor. Es ist kalt und draussen liegen zwei nasse Böcke. Auf das Frühstück verzichten wir, es gibt nur das Packerl Mannerschnitten, das wir am Schiestlhaus geschenkt bekommen hatten. Danach packen wir mit klammen Fingern unsere Sachen zusammen und machen uns trotz Regen an den Abstieg. Durch Wälder, die interessanterweise auf den Schotterhalden wachsen, geht es das lange Tal hinaus bis Seewiesen. Unten dürfen die Böcke nochmals ausgiebig grasen bevor wir dann in den Gasthof Schuster einkehren. Als wir dort ankommen sind gerade zwei Reisebusse am Aufbruch und wir werden von den Südsteirischen Pilgerfahrern ausgefragt, wir sind von so vielen Menschen irgendwie immer überfordert. Dann fragt Clara den Chef des Gasthofs wo wir die Böcke lassen können, welcher sogleich den Küchenjungen hinterm Haus zwei Pflöcke einschlagen lässt wo Bumbum und Mano angeleint werden. Zur gleichen Zeit kommt auch schon die Familie Stockreiter. Lotti und Luise streicheln die beiden im Vergleich riesig großen Tiere und dann gehen wir rein ins Warme. Tag 108: mit Hanna, Stefan, Lotti und Luise in Seewiesen weiterlesen

Tag 107: Regen-Pausentag

Die Nacht war regnerisch und wir alle 4 blieben bei starkem Regen in der Früh einfach liegen und haben lang geschlafen. Gehen 9 Uhr frühstücken Ulrich und ich im Zelt während es draussen wie aus Kübeln schüttet, auch die Böcke grasen nur ultrakurz und sind dann gleich wieder bei uns unterm Tarp im Trockenen. Gegen Mittag packt es uns dann doch und wir ziehen uns die Regenüberhose an und gehen in strömenden Regen eine kleine Runde spazieren vor zum Franzosenkreuz, wo Ulrich ein wenig Handyempfang findet. Tag 107: Regen-Pausentag weiterlesen

Tag 106: Hochschwab

Heute Nacht hatten wir Besuch! Die beiden Ziegen wurden plötzlich unruhig und wir hörten es dann auch grunzen. Wildschweine! Als Bumbum sich dann kräftig schüttelt, weil er beim Schauen in den Regen geraten ist und nun eine nasse Schnauze hat, klingelt es so laut dass die Wildschweine abgehauen sind. Zurückgelassen haben sie nur Fußabdrücke und Wühlspuren in der Nähe. Auch sonst war die Nacht für Bumbum recht stressig, da er das Hirschröhren nicht so relaxed nimmt wie wir. Der Regen hat morgens aufgehört und wir brechen auf Richtung Sonnschienalm. Tag 106: Hochschwab weiterlesen

Tag 105: Eisenerz – Leopoldsteiner See

Gut geschlafen haben wir im finsteren Wald! Morgens regnet es noch und wir haben keine Eile weil der Wetterbericht den ganzen Tag verregnet ankündigt. Doch was ist das? Nach dem Frühstück kommt plötzlich die Sonne raus, also doch schnell alles zusammen gepackt und los gehts über den Radmerhals runter Richtung Eisenerz, vorbei am mächtigen Kaiserschild und an Langlaufloipen und einer Skisprungschanze. Wunderschön sonnig ist es heute und wir genießen die Aussicht auf den Erzberg aus allen Richtungen. Himbeeren und Heidelbeeren gibt es hier keine mehr, dafür eine Menge richtig süßer Brombeeren, die wir 4 alle reichlich schnabulieren. Tag 105: Eisenerz – Leopoldsteiner See weiterlesen

Tag 104: Radmer – Radmer Hals

Die Nacht war erfüllt vom Röhren der Hirsche. Leider sind wir dann aber im Nebel und Regenwetter aufgewacht. Wir frühstücken zu 4t unter unserem Zeltdach und dann verabschieden sich Margit und Martin schon von uns um abzusteigen. Wir schliefen ja auf einem Sattel und die beiden gehen auf der einen Seite runter, und wir ein wenig später auf der anderen. Das Wetter wird bald freundlicher und es kommt sogar die Sonne raus. Tag 104: Radmer – Radmer Hals weiterlesen

Tag 103: Blaseneck – Leobner – Zeiritzkampel

Von den Sonnenstrahlen geweckt klettern wir aus dem Zelt, wir haben es geschafft, dass wir beim Sonnenaufgang wirklich exakt richtig liegen. Das war heute das erste mal so. Wir packen uns zusammen und machen noch ein Frühstück mit Brot, Käse, Marmelade und Honig. Dann gehts kurz bergab zum Sattel vor dem Blaseneck von wo Martin und ich kurz absteigen zur Kainzenalmhütte. Dort füllen wir an einem Brunnen Wasser auf und finden auch ein altes Bier unter der Schlammschicht im Wassertrog. Zurück am Sattel geht es steil bergauf zum Blaseneck, der erste richtige Gipfel am Eisenerzer Alpenkammweg. Tag 103: Blaseneck – Leobner – Zeiritzkampel weiterlesen

Tag 102: Mödlinger Hütte – Anhartskogel

Im Wald machen wir uns ein Frühstück und schlüpfen dann wieder durch den Zaun zurück auf die Weide und zum Weg. Keine Kühe weit und breit zu sehen. Wir wandern rauf zu Oberst Klinke Hütte, die einen recht trostlosen Eindruck macht. Weil es kein Trinkwasser gibt nehmen wir Mineralwasser mit während unsere Rabauken den Sauerampfer mampfen den die Kühe immer stehen lassen. Der weitere Weg führt uns am Fusse des Kalbling und Sparafelds vorbei durch schöne Wälder und gewaltige trockene Flussbetten, immer wieder mit schöner Aussicht auf die Felsriesen des Gesäuses. Tag 102: Mödlinger Hütte – Anhartskogel weiterlesen