das Packtier

also… nun zu der Frage wie wir das alles in unsere Rucksäcke bringen. Und so eine weite Reise sollte ja auch nicht allzu beschwerlich  werden. Eine Möglichkeit wäre: Er trägt mehr, Sie trägt weniger. Also ein menschliches Packtier. Das findet das menschliche Packtier aber nicht sonderlich berauschend. Vielleicht finden wir ein tierisches Packtier fragt die Flause ganz kleinlaut?

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erster Schritt zur Selbstaufgabe

alles ist nun in Kisten gepackt. Nun wird unser Hab und Gut nach Österreich transportiert und wird dort auf einem Dachboden so lange auf uns warten bis wir wieder zurück sind… ein bisschen Selbstaufgabe ist das schon jetzt… das Lieblings T-shirt staubt ein halbes Jahr im Dachboden ein… Schuhe für jede Lebenslage? Ab nächster Woche gibt’s da nur noch ein Paar in jeder Lebenslage. Der Computer ist noch draussen.. Und das Modem auch.. deshalb eben erst der erste Schritt. Alles Ballast ist aussortiert, viel Müll weggeschmissen… ein bisschen Organisation noch.. aber bald bald geht’s los…

Die Flause versteht das gar nicht, sie ist schon längst befreit von allem materiellen Zeugs.

Die Flause ist Wirklichkeit geworden

Wir haben es also tatsächlich geschafft, nach 4 Monaten unterwegs – in Zürich gestartet und jetzt kurz vor Wien angekommen. Mit dieser Reise haben wir uns einen Traum verwirklicht und eine einmalige Gelegenheit in unserem Leben genutzt um dies auch tatsächlich durchziehen zu können. Und den idealen Sommer hatten wir uns auch ausgesucht, denn abgesehen von ein paar Unwettern und einigen wenigen kalten Nächten haben wir fast immer traumhaftes Wetter gehabt.

Wir danken Eveline und Dominik dass sie uns das Reisen mit Packziegen näher gebracht haben. Die zwei Racker waren eine große Bereicherung auf unserer Reise, weniger wegen den paar Kilos die sie uns von unseren Rücken genommen haben sondern viel mehr wegen der Gesellschaft dieser ruhigen, munteren und ausdauernden Tiere.

Besonders bedanken wollen wir uns auch bei allen die uns besucht und ein Stück begleitet haben und damit unseren Weg gesellig und abwechslungsreich gemacht haben:
Sebi & Corina, Lea, Ingrid & Julia, Maria & Fritz, Caro & Emine, Flo & Natasa, Ingrid & Beni, Wasti & Babs, Evy & Erich, Margit & Martin, die Stockis, Gregor, Sabine & Christoph.

Auch für die ganz besonderen Begegnungen unterwegs möchten wir uns bedanken, insbesondere bei Thorsten & Katrin, bei Heimo, bei Ulrich, bei Paolo und seiner Familie, und bei Annemarie.

Mit ruhigem Gewissen stellen wir unsere Böcke in ein Winterquartier, welches liebevoll von Hannes, Renate und Günter vorbereitet wurde, und von den ersten beiden auch betreut wird.

Vielen lieben Dank auch an all die lieben Leute die uns Kommentare und Emails geschrieben haben. Die meist aufmunternden Worte haben uns immer wieder unterstützt und motiviert. Auch all den stillen Lesern möchten wir danken, dass sie uns in ihren Gedanken begleitet haben.

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Wir haben nun noch ein paar Wochen Zeit den Wiedereinstieg in die Zivilisation und das Arbeitsleben zu schaffen. Auch daran, dass unsere Böcke uns nicht mehr auf Schritt und Tritt folgen, werden wir uns erst gewöhnen müssen. Es war eine wunderschöne Zeit, ein unglaubliches Abenteuer und die Erfüllung eines Traumes!

– Ende –